Mon, 06 Feb 2012 11:40:14 +0100

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Zgolf - Anspruch wird Wirklichkeit


Pitchen und die Ballflughöhe
In diesem Expertentipp erklären wir Ihnen anhand des Pitchens 3 unterschiedliche Technik Varianten, wie man den Ballflug beeinflussen kann.

Es ist klar, viele Wege führen nach Rom, deswegen werden die einfachsten und meist verbreitesten Techniken erklärt.
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In Bild 1 wird ein flacher Eintreffwinkel gezeigt. Dieser verursacht einen höheren Ballflug. Bei dieser Variation ist zu beachten, dass man genügend Gras unter dem Ball benötigt, weil es sonst zu einem getoppten Ball kommen kann.   In Bild 2 ist der steile Eintreffwinkel zu sehen. Dieser verursacht einen flachen Ballflug, ist geeignet vor allem bei wenig Gras oder schlechten Lagen.
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Technik 1:

In der Bilderfolge 3-6 können Sie einen Standard Pitch sehen. Die Ausholbewegung, Durchschwungbewegung und die Schlägerwahl sind immer gleich. Einzig die Ballposition wird verändert und dadurch eine unterschiedliche Flughöhe erreicht.

Mit der oben gezeigten Ballposition (Mittig) erreichen Sie einen Standardballflug, der für so gut wie jede Spielsituation geeignet ist.
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In der Bilderfolge 7-8 kann man erkennen, dass der Ball in der Ansprechposition (Bild 7) mehr am rechten Fuß liegt. Dadurch wird ein steiler Eintreffwinkel produziert. Schön zu erkennen ist dies an dem stark nach vorne geneigten Schaft (Bild 8), vergleichen Sie dieses in den weiteren Beispielbildern.

Bitte beachten Sie, dass Sie weiterhin eine normale Ausholbewegung, Standarddurchschwung und die gleiche Schlägerwahl beibehalten.
  Hier kann man in der Ansprechposition (Bild 9) gut erkennen, dass der Ball mehr zum linken Fuß liegt. Dies verursacht einen flachen Eintreffwinkel und führt zu mehr Ballflughöhe. Im Treffmoment (Bild 10) kann man die gerade Schaftstellung, erkennen die mehr Loft auf den Ball bringt.

Auch hier wieder zu beachten, es bleibt alles unverändert bis auf die Ballposition!
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Technik 2:

In den Bildern 11 und 12 wird jeweils nur das Gewicht anders verlagert. Ballposition bleibt Mitte, die Schlägerwahl bleibt gleich.

Bild 11 zeigt eine Gewichtsverlagerung nach rechts im Treffmoment, dadurch kommt ein flacher Eintreffwinkel und somit ein hoher Ballflug zustande, (Topp Gefahr, nur bei genügend Gras nutzen!).

Bild 12 zeigt eine starke Gewichtsverlagerung nach links im Treffmoment. Dieses verursacht einen steilen Eintreffwinkel und somit einen flachen Ballflug (geeignet für schlechte Balllagen!).

  Technik 3:

In dieser Bilderreihenfolge sehen Sie mit unter die schwierigsten aber dennoch die meist angewandten Varianten (oft unfreiwillig!)

Bild 13 zeigt einen Press Schlag, bei dem im Treffmoment die Hände vor den Ball gebracht werden, dieses erzeugt einen steilen Eintreffwinkel und entsprechend einen flachen Ballflug.

Bild 14 zeigt den wohl berühmtesten Schlag, den Löffelschlag (auf der Höhe von der linken Zehenspitze ist der Ball!!). Dies verursacht einen flachen Eintreffwinkel und somit einen sehr hohen Ballflug.

Profi Tipp:

Empfehlung des Pros: nutzen Sie vor allem die Technik 1, da diese am einfachsten zu steuern und kontrollieren ist, danach Technik 2 und wenn Sie viel Spielpraxis haben Technik 3.

Bei all diesen Techniken muss man beachten, dass man sich an die jeweilige Vorgabe hält.
Wenn ich z.B. die Technik 1 mit Ballposition rechts und Technik 2 mit der Körpergewichtsverlagerung nach rechts kombiniere, kommt wiederum ein hoher Ballflug zustande.

Sie sehen also das Thema Ballflug ist nicht so einfach zu bestimmen, man kann zu jeder Zeit durch verschiedene Maßnahmen den Ballflug verändern, teilweise auch unfreiwillig.

Bei allem ist zu beachten: je flacher der Schwungbogen, desto höher fliegt der Ball, je steiler der Schwungbogen, desto flacher fliegt der Ball und dies kann man am besten über die oben erklärte Techniken steuern.

Nachwort: Ja, es gibt noch viele weitere Arten einen Ball zu spielen und zu steuern, da aber dieses den Rahmen komplett sprengt und das ganze auch zu kompliziert macht, lassen wir es bei diesen Techniken beruhen.

© by Dipl. Golf Professional Jochen Ziffels, alle Rechte vorbehalten.
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